
-------------- Bildausschnitt ohne LZ Algorithmus ------------- --- Bildausschnitt mit LZ Algorithmus
Zeile 1: weiß weiß weiß weiß weiß rot rot rot rot rot rot rot rot => Zeile 1: 5 x weiß 8 x rot
Zeile 2: weiß weiß weiß weiß weiß rot rot rot rot rot rot rot rot => Zeile 2: Referenz auf Zeile 1
Zeile 3: weiß weiß weiß weiß weiß rot rot rot rot rot rot rot rot => Zeile 3: Referenz auf Zeile 1
Zeile 4: weiß weiß weiß weiß weiß rot rot rot rot rot rot rot rot => Zeile 4: Referenz auf Zeile 1
Zeile 5: weiß weiß weiß weiß weiß rot rot rot rot rot rot rot rot => Zeile 5: Referenz auf Zeile 1
Zeile 6: weiß weiß weiß weiß weiß rot rot rot rot rot rot rot rot => Zeile 6: Referenz auf Zeile 1
Wie im obigen Bildbeispiel ist eine vorkommende Redundanz im Bildbereich zum Beispiel eine aufeinanderfolgende Zeichenkette von Farben.
Im einzelnen unterscheiden sich die verschiedenen LZ Algorithmen nur in der Implementierung für eine bessere Optimierung und sind
somit besser auf bestimmte Redundanzen und somit auf bestimmte Dateitypen ausgerichtet.
Ein Problem gibt es aber dennoch. Das Problem der örtlichen Redundanz. Hierbei muss die Redundanz nicht immer gleichmäßig über einen
ganzen Datensatz verteilt sein wie es im Beispiel (BILD 1.LZA) gezeigt wurde. Ein Beispiel hierfür wäre ein Bereich eines Bildes in dem völlig
andere Farben vorkommen wie im übrigen Bild. Wäre der Algorithmus dann nicht in der Lage sich während des Kompressionsvorganges
eigenständig an die neue Situation anzupassen, würde dieser Algorithmus stark an Effizienz verlieren. Dies ist auch der Grund warum es
mitlerweile so viele unterschiedliche Variationen des LZ Algorithmus gibt.
Allgemein kann man sagen, dass es kein Verfahren gibt mit dem man Daten beliebigen Ursprungs effektiv auf eine geringe Größe komprimieren kann.